Jahnwanderung 2011 Gmunden
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Unter der Leitung von Margret Salz mann war auch die diesjährige Jahnwanderung wieder mit vielen aufregenden Erlebnissen gespickt. Neben den vielen sonnigen Momenten bleibt allen Teilnehmern vor a llem der intensive Regen am Abschlusstag in Erinnerung. Margret berichtet:
Wir starteten unsere Wanderung am Samstag Richtung Gmunden. Die kurze Distanz steckten wir locker weg und am Abend wartete das Lichterfest in Gmunden auf uns. Mit etwas Raffinesse nahmen wir die finanzielle Hürde (wir wollten durch nur ins „Kino“) und bestaunten das Riesenfeuerwerk! Die anschließende Disko war auch nicht ohne! Am Sonntag noch rauf auf den Berg und schon waren wir am Ziel. Lena, Franzi, Simon, Fabian, Max, Benjamin und Paul nahmen erfolgreich am Dreikampf teil. Die Herausforderung des Geländelaufs nahmen Gerlinde, Margret und Fredi an. Wohlgemerkt:
Fredi hatte 1500m zu laufen mit ordentlichen Höhenmetern – Respekt! Heuer waren
etliche Greenhorns dabei, die die Feuerprobe super bestanden haben! Dank an die Fa. Esthofer fürs Trossfahrzeug, Dank an Sabine, Erika und Robert.
Wie eine Jahnwanderung (oder abgekürzt Jahnes) abläuft, werdet ihr in Kürze auf der Turnvereinshomepage lesen, denn wir bekommen einen eigenen Link. Heute werde ich euch von der ins Wasser gefallenen Hauptmeldung erzählen. Die Chronik:
11 Uhr: Heinz guckt wissend zum Himmel und meint: „Des wird si ziemlich genau auf zwöfi ausgehen.“
11:45 Treffpunkt bei unserem Zeltplatz. Es regnet in Strömen. Die Mannschaftsführerin wartet im Regen auf die Mannschaft: vergeblich.
12:23 Neben uns die Andorfer. Die Plane über deren Köpfe sammelt Wasserpfützen. Das Wasser sucht sich einen Weg und findet ihn über Sabine hinweg, gerät in Schuss und trifft Erika (frontal und lateral).
12:27 Sabine soll Erika um die Turnhallenschlüssel bitten. Sabine kleinlaut: „Trau mich nicht.“
12:35 Diesmal trifft die neue Wassermasse mich. Ich verhandle und bekomme im nächsten Jahr einen Radler.
12.50 Die Hauptmeldung endet. Wir sind endgültig patschnass – fahr´ ma heim! Ich träume von einem Bad mit Lavendelduft, zu meiner Linken ein Piccolo Sekt und zu meinen Füßen eine Duftkerze (Harmonie)… dabei weiß ich ganz genau, was ich als erstes mache: Ich schau mal wo Münzkirchen (Ziel 2012) liegt! Was ist so besonderes an dieser Wanderung? Es ist diese Aufbruchstimmung, dieses kontinuierliche Herangehen an das Ziel, mit Freunden unterwegs sein, mit sich selber ins Reine kommen, durchzuhalten, zurück zur Einfachheit, Entschleunigung und der Stolz, eine große Distanz zu Fuß zurückgelegt zu haben… es ist wie die Sehnsucht nach dem Meer!
... es liegt im Auge des Be trachters.
Dauernd die Felder und Wälder. In Alaska kann`s auch nicht ärger sein.
Oder: Jedes Jahr aufs Neue entdecke ich die Schönheit unserer Heimat.
Die Brennnesseln sind über einen Meter hoch!
ODER: Wie alles wächst und gedeiht!
Die Wege sind eine Zumutung: rauf, runter, gatschig,…
ODER: Da gehen wir Wege, die wir sonst niemals entdecken würden.
Dauernd schüttet`s: Das ist ja nicht zum Aushalten!
ODER: Besser mehr Regen als zuwenig (siehe Afrika).
Mir ist fad. Ich vermiss` meinen PC.
ODER: Jede Menge „Augenweiden“ am Zeltplatz!
Die Füße tun weh.
ODER: Wandern ist die beste Thromboseprophylaxe.
Die Jungen/Alten sind anstrengend/komisch/alt.
ODER: Alt und jung harmonisch vereint.
Ich schlaf nur in meinem Bett gut.
ODER: Je länger die Jahnwanderung dauert, desto besser wird der Schlaf.
Mitte August kommt jetzt überraschend (und passt schlecht).
ODER: Immer Mitte August – da lässt sich gut planen.
Was, drei Tage? Einer ist auch genug (am besten, wenn`s Wetter auch passt)
ODER: Super wenn`s Ziel weiter weg ist – so hab ich mehr von der Jahnes!
Jahnwanderung 2011
Ziel: Flachberg bei Gmunden
34 Vereine, Vöcklabruck erreichte den 18 Platz
insgesamt 953 Wanderer, 34 aus Vöcklabruck
41848 Wanderkilometer ( = eine Erdumrundung)


